Um Betriebskosten von Geräten zu vergleichen, benötigen Sie deren elektrische Leistungsaufnahme, die geplante Betriebsdauer und Ihren Strompreis. Bewahren Sie diese Annahmen zusammen mit dem Ergebnis auf. So lässt sich der Vergleich bei geänderten Einstellungen oder Tarifen aktualisieren.

Erst Energie, dann Kosten berechnen

Energie in kWh = Leistung in Watt × Stunden pro Tag × Anzahl der Tage ÷ 1.000. Multiplizieren Sie das Ergebnis mit Ihrem Preis je kWh. Die Methode erläutert Virginia Cooperative Extension.

Beispiel: 100 W × 10 Stunden × 30 Tage ÷ 1.000 = 30 kWh. Bei angenommenen 0,25 €/kWh entstehen 7,50 € Kosten. Die Zahlen dienen nur als Rechenbeispiel: Die Betriebsdauer ist keine Beleuchtungsempfehlung und der Preis kein aktueller Stromtarif.

Den Vergleich aussagekräftig machen

  • Erfassen Sie jede Lampe, jeden Lüfter, jede Pumpe und jede Steuerung einzeln. Addieren Sie anschließend den Energieverbrauch.
  • Bei mehreren Tarifzeiten berechnen Sie jeden Zeitraum mit dem jeweils geltenden Preis.
  • Verwenden Sie bei gedimmten Geräten die Leistungsangabe für die gewählte Einstellung oder gemessenen Verbrauch. Ein Dimmwert entspricht nicht automatisch demselben Prozentsatz der elektrischen Leistung.

Auch im Bereitschaftsbetrieb können Geräte Strom verbrauchen. Bei schwankender Leistung ist eine Messung über einen repräsentativen Zeitraum hilfreicher als ein einzelner Momentanwert. Das US-Energieministerium erläutert die Messung von Standby-Verbrauch und wechselnder Leistung.

Die Rechnung erfasst den Verbrauch zu den eingesetzten Preisen. Berücksichtigen Sie Grundgebühren und darin nicht enthaltene Steuern separat. Vergleichen Sie bei LED-Grow-Lampen neben den Betriebskosten auch Ausleuchtung und Kompatibilität.

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